Lastenräder zur Zustellung in Innenstädten werden getestet

Ab Juni 2018 startet in Berlin ein Modellversuch des Bundesumweltministeriums, Pakete mit Hilfe von Lastenrädern (so genannten Cargobikes) zuzustellen. Insgesamt nehmen fünf Paket- und Kurierdienste an dem Versuch teil. Gefördert wird das Projekt mit ca. 400.000,- € aus der nationalen Klimaschutzinitiative.

Neben den Schadstoffemissionen kommt es durch den Onlinehandel auch zu immer mehr verstopften Straßen in den Innenstädten. Nicht jede Stadt kann spezielle Parkzonen/Parkplätze für Paketdienste zur Verfügung stellen und somit sind die Zusteller gezwungen in zweiter oder dritter Reihe zu parken um die Sendungen ihren Empfängern zuzustellen.
miradlo-Lastenrad vorm Versanddepot in Randegg 2016

In Berlin sind nun innerstädtische Paketdepots auf Gewerbeflächen geplant. Dort werden morgens die Sendungen per LKW angeliefert und auf die elektronischen mit Akku betriebenen Lastenräder verteilt.

DPD zeigt sich hier schon sehr fortschrittlich: In Nürnberg wurden durch den Zusteller seit 2017 bereits rund 80.000 Pakete per Lastenrad zugestellt. Somit konnte das Unternehmen fünf herkömmliche Transporter mit Verbrennungsmotor durch die zweirädrigen Gefährte ersetzen.

Wir sind gespannt, zu welchem Ergebnis dieser Pilotversuch kommt und ob sich diese Form der Zustellung in Zukunft auch in kleineren Städten durchsetzen wird.

Teils gibt es das in Konstanz bereits, siehe auch Paketdienste in Innenstädten – verschiedene Lösungen

Auch das miradlo-Versanddepot besitzt so ein Lastenfahrrad (siehe Foto). Es eignet sich prima für größere Besorgungen an Orten mit Parkplatzmangel, z. B. Einkäufe in der Innenstadt.

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