Meine Vorbilder – Motocross-Adventskalender

Meine Vorbilder
In meiner bisherigen Zeit im Motorsport, traf ich den ein oder anderen Profifahrer. Wie jeder andere Mensch, habe auch ich meine Idole beim Motocross. Es ist gut, wenn man ein persönliches Vorbild hat, zu dem man immer hinauf schaut. Sie motivieren einen und lassen den Ehrgeiz wachsen.

Meine Vorbilder Ken Roczen - Nina - Motocross-Adventskalender - miradlo VersanddepotEins meiner größten Vorbilder ist definitiv Ken Roczen.
Ken stammt aus Thüringen und wanderte vor Jahren nach Amerika aus, um sich zu 100% auf das Hobby zu konzentrierten bzw. später sogar sein Geld damit zu verdienen. Er fuhr 2015 für das Team RCH. Ein Teammitglied war u.a. der Ehemann, Carey Hart, der sehr bekannten Sängerin Pink.
2016 wechselte er dann zu HRC Honda.
Seinen, Ken Roczens, Werdegang sowie Informationen zu seiner Person findet ihr bei Wikipedia .

In Amerika hat Motocross einen ganz anderen Stellenwert. Es ist dort zwar kein Nationalsport wie Football oder Basketball, aber die Atmosphäre beim Motocross in Amerika, ist eine ganz besondere. Unendlich lange und große Strecken, ja richtige „Farmen“ gibt es dort. In einem Areal sind gleich fünf Strecken. Für unsere und die hiesigen Verhältnisse, unvorstellbar.
Den mutigen Schritt, nach Amerika auszuwandern, wagten schon viele. Ken ging seinen Weg, egal was andere sagten. Und mit diesem Mut, wurde er zu einem der erfolgreichsten Motocrossfahrer weltweit.
Anfang diesen Jahres, brach sich Ken bei einem Rennen den Arm. Allerdings so kompliziert, dass er mehrfach operiert wurde.
Es sah nach einer sehr langen Verletzungspause für ihn aus. Niemand rechnete mit dem schnellen Comeback.
Eines Tages überraschte er jedoch mit einem Foto in den sozialen Netzwerken, auf dem er wieder mit dem Motorrad trainierte.
Es konnte keiner so richtig glauben, doch er ist wieder zu 100% fit und bereitet sich ausgiebig auf die neue Saison vor.

Ein weiteres Vorbild ist für mich die Australierin Courtney Duncan. Sie fährt für das JCR Yamaha Racing Team.
Sie nahm letztes Jahr, 2016, zum ersten Mal an der Frauen-Weltmeisterschaft (WMX) teil. Ihr Fahrstil ist einfach unglaublich. Es sieht so einfach und unbeschwert aus, wenn sie über die Strecke „fliegt“. Am letztjährigen MXGP-WM-Rennen in Frauenfeld, konnte ich sie endlich persönlich kennen lernen. Meiner Meinung nach, ist sie eine der prominenten Personen im Motorsport, die mit ihrem Ruhm auf dem Boden geblieben ist. Sie nahm sich sehr viel Zeit für mich und andere Fans. Bei der WMX wurde sie 2016 trotz einiger Podestplätze, Fünfte in der WM. Dieses Jahr beendete sie die Saison auf dem dritten Platz.
Sie ist eine unglaublich starke Fahrerin und hat das Potenzial, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Bisher stand das Glück jedoch nicht auf ihrer Seite. Wir sind sehr gespannt, was sie 2018 erreichen wird.

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