Vorbereitung auf die neue Saison – Motocross-Adventskalender

Vorbereitung auf die neue Saison
Beim gestrigen „Türchen“ konntet ihr bereits einen kleinen Einblick erhalten, wie meine Winterpause aussieht.

Am Ende dieser Pause, beginne ich mit härterem Kraft- und Ausdauertraining im Fitnessstudio sowie dem Herrichten meines Motorrads und Equipment.
Am Motorrad werden Feinheiten wie das Anpassen der Federung an mein Gewicht oder das Montieren von zusätzlichen Ersatzteilen wie zum Beispiel einer Starthilfe vorgenommen. Auch alle beweglichen Lager wie zum Beispiel das an der Schwinge oder das Lenkkopflager, werden in Einzelteile zerlegt, gesäubert und gefettet. Dies allein nimmt ca fünf bis sechs Stunden in Anspruch.

Vorbereitung auf die neue Saison - Nina Heimbüchel- Motocross-Adventskalender - miradlo VersanddepotDas langwierigste und die schlimmste Aufgabe ist das Kleben des Dekors. Dafür braucht man gute Nerven und viel Geschick. Man raut erst das entsprechende Plastikteil mittels Schleifpapier an, entfettet es mit Bremsenreiniger und klebt es mit viel Zerrerei und Wärme (durch einen Föhn) auf. Für 12 Plastikteile brauchen wir meistens zwei bis drei Tage mit jeweils vier Stunden Arbeit. Da wird das ein oder andere Mal heftig geflucht, da man das Dekor möglichst ohne Blasen oder Knick, aufkleben möchte.

Wenn ich neue Sponsoren gefunden habe oder neue Bekleidung brauche, müssen die Logos und das Trikot zusammengestellt bzw. entworfen werden. Dies geschieht bei einem langjährigen Freund in Holland. Dort verbringen wir auch nochmal vier Stunden um mein Trikot zu gestalten. Die Reise nach Holland verbinden wir oft mit einem Besuch in meiner Heimat Düren (zwischen Aachen und Köln).

Auch unser Anhänger und Wohnmobil müssen gewartet werden. Da trifft die klassische Inspektion, wie man es bei jedem anderen Fahrzeug macht, zu.
Sobald all das erledigt ist, fange ich mit dem Vorbereitungstraining in Italien an. Ungefähr einmal die Woche, trainiere ich in Italien auf den anspruchsvollen Strecken nahe der Grenze zur Schweiz. Sollte das Wetter nicht passen, fahren wir sogar eine Woche nach Nordspanien zum Training. Das ist allerdings sehr teuer und daher selten möglich.

Bis zum ersten Rennen trainiere ich in Italien. Danach ist das Wetter meist so gut, dass ich mein Training auf der Strecke bei Bregenz / MCC Möggers halten kann. Wie so ein Training abläuft, konntet ihr bereits am 5.12. erfahren.

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