Schweizer Post verlangt 13 CHF, falls Pakete aus dem Ausland geöffnet wurden

An sich ist es natürlich oft möglich Waren aus dem Ausland direkt in die Schweiz schicken zu lassen. Allerdings kann es zu unerwarteten Gebühren kommen.

Ja nach Spedition, die das Paket in der Schweiz versendet unterscheiden sich die Gebühren hierfür. Für eine Sendung im Wert von 85 €, können daraus zunächst bereits mit Versand und Verpackung 110 CHF werden. Je nach Spedition können weitere 48 CHF anfallen und überdies kann die schweizer Post, falls sie das Paket zu Kontrolle geöffnet hat nochmal 13 CHF verlangen.  Aus dem Warenwert von rund 95 CHF können so mal eben rund 170 CHF werden.

Apelina beschriftet, nahe der Bushaltestelle, vor der Tür vom miradlo-Versanddepot in der Wollmatinger Straße in KonstanzZollgebühren sind beim Versand außer für Geschenke bis 100 CHF immer zu entrichten. Die Freigrenze von 300 CHF, die gilt, wenn Waren aus Deutschland selbst eingeführt werden, gilt beim Versand nicht.

Die Gebühr von 13 CHF der schweizer Post, will ein Ständerat kippen, aber vorerst führt kein Weg daran vorbei. Wer die 13 CHF nicht bezahlt, falls Pakete aus dem Ausland geöffnet wurden, bekommt sein Paket einfach nicht.

Wer also die Chance hat eine deutsche Lieferadresse zu nutzen und die Waren dann selbst einzuführen, spart definitiv Gebühren.

Kartenzahlung gratis bei unserer Lieferadresse – Apelina-Adventskalender 15

Heute gibt’s die Apelina im Herzen von Opfikon, ZH, Schweiz, ein unglaublich malerischer Dorfkern.

Unser Apelina-Adventskalender zeigt täglich die Apelina on tour. Einige Fotos stammen vom Ape-Treffen, andere zeigen die Apelina unterwegs in der Schweiz. Im Adventskalender sind keine Bilder von der Apelina in Konstanz, alle Beiträge zur Apelina zeigt die Suche nach apelina. Jeder Beitrag im Adventskalender hat zusätzlich zum Foto noch einen Teil eigenen Textbeitrag. Artikel aktualisiert im Dezember 2016:

Kartenzahlung gratis bei unserer Lieferadresse

miradlo Versanddepot bietet Kartenzahlung, nicht nur in Euro oder schweizer Franken, Lieferadresse mit Service in KonstanzDie meisten unserer Kunden zahlen bar in €, viele zahlen in CHF, das verändert sich je nach Wechselkurs immer mal wieder. Aber auch Kartenzahlungen sind für einige die passende Alternative.
Vor vielen Jahren, als miradlo 2004 eröffnete, boten wir schon einmal Kartenzahlungen an. Damals gab es nur Leasinggeräte mit sehr langem Vertrag zu immensen Kosten. Fürs Versanddepot wollten wir nicht wieder eine solche Variante. Nach einiger Recherche entschieden wir uns für sumup. Über die Vor- und Nachteile von sumup haben wir einen eigenen Artikel verfasst.

Wie das Foto zeigt, ist das eigentliche Kartenzahlungsgerät sehr klein, kaum größer als die Karte. Die Verbindung für die Zahlung läuft übers Mobiltelefon. Eine solche Variante ist natürlich erst möglich, seit es Smartphones gibt, die über eine passende App den Zahlungsvorgang steuern. Das Gerät kauft man einmalig, es ist günstiger, als der frühere Jahresbeitrag eines Leasinggeräts.

apelina_opfikon_impression_dorfkern_schweiz_miradlo_lieferadresse_versanddepot_2015_adventskalender_15Klar, die Kartenzahlungen kosten uns auch pro Zahlung Geld, je nach Karte mehr oder weniger. Andererseits haben wir damit das Geld direkt auf unserem Konto, in der für uns passenden Währung. Dabei sparen wir uns den Aufwand, Geld in bar aufs Konto einzuzahlen, bisher haben wir den Eindruck, dass sich die Kosten für die diversen Zahlungsoptionen in etwa die Waage halten. Insofern passt es für uns weiterhin auch Kartenzahlungen gratis anzubieten.

Kundennotizen im Versanddepot-Kundenkonto – Apelina-Adventskalender 12

Ein weiteres Foto von der Apelina und anderen kleinen Ape-Dreirädern beim Ape-Treffen in Herznach, AG, Schweiz im Oktober 2015. Es wimmelt von Bienen am kleinen See.

apelina_viele_apes_pause_aargau_apetreffen_schweiz_miradlo_lieferadresse_versanddepot_2015_adventskalender_12Unser Apelina-Adventskalender zeigt täglich die Apelina on tour. Einige Fotos stammen vom Ape-Treffen, andere zeigen die Apelina unterwegs in der Schweiz. Im Adventskalender sind keine Bilder von der Apelina in Konstanz, alle Beiträge zur Apelina zeigt die Suche nach apelina. Jeder Beitrag im Adventskalender hat zusätzlich zum Foto noch einen Teil eigenen Text:

Kundennotizen im Versanddepot-Kundenkonto

apelina_viele_apes_aargau_apetreffen_schweiz_miradlo_lieferadresse_versanddepot_2015_adventskalender_10Unsere Kunden können sich ja jederzeit in ihrem Kundenkonto anmelden und bekommen einen Überblick über ihre Sendungen.

Nach dem Einloggen zeigt das Konto zunächst immer die personalisierte Lieferadresse:

miradlo Benutzername (im Kundenkonto der selbst gewählte Benutzername)
Wollmatinger Straße 23
78467 Konstanz

Unter Stammdaten ändern, lassen sich die Daten ändern oder ergänzen. Bei größeren Lieferungen bietet sich eine zusätzliche Kontaktmöglichkeit zur E-Mail an. In den Stammdaten kann beispielsweise zusätzlich eine Mobilnummer für schnelle Kommunikation per Whatsapp ergänzt werden. Gern bieten wir außerdem die kostenlose Whatsapp-Benachrichtigung an, die kommt dann zusätzlich zur E-Mail.

Der Link Meine Sendungen führt zur Übersicht der eigenen Sendungen, unterteilt in:

  • eingetroffene Sendungen
  • zu bezahlende Sendungen
  • abgeholte Sendungen

Die Sendungen sind aufgeschlüsselt nach:

  • Sendungsart
  • Lieferant
  • Eingangsdatum
  • Abholdatum
  • bezahlt in €, bzw. CHF

Kundennotizen

Neu hinzu gekommen sind Ende 2015 die Kundennotizen. Bei größeren Sendungen, wie z.B. Autoreifen oder Palettensendungen, freuen wir uns über eine Ankündigung der Lieferung.

Wer mehrere Sendungen erwartet kann uns hierüber informieren. Wenn wir wissen, dass noch nicht alle Sendungen eingetroffen sind, berechnen wir keine Lagerkosten für länger liegende Pakete.

Selbst wenn man den Onlinehändler explizit informiert, dass die vollständige Adresse, wie angegeben wichtig ist, klappt es nicht immer. Hier kann es passieren, dass eine Sendung zurück geht, weil die Angabe „miradlo-Versanddepot“ fehlte.

Häufiger fehlt jedoch der Name, oder der Name ist unvollständig. Wenn wir eine Sendung öffnen müssen und recherchieren, wem die Sendung gehört, berechnen wir eine Recherchegebühr. Wir sehen einer Sendung auch nicht an, ob der Fehler beim Kunden liegt, weil er die Angabe vergessen hat oder ob der Händler die Adresse nicht wie angegeben genutzt hat. Haben wir in den Notizen eines Kunden Hinweise, die Sendung leicht zuzuordnen, dann entfällt die Recherchegebühr.

Wer sich bei uns innerhalb der kostenlosen Lagerfrist meldet, dass eine Abholung nicht in dieser Zeit möglich ist, zahlt auch keine Lagerkosten. Solange wir die Sendungen angepasst lagern können, kommen wir unseren Kunden gern entgegen.

Die Kundennotizen im Kundenkonto ermöglichen hier weitere Kommunikation und vermeiden zusätzliche Kosten für unsere Kunden.

 

Mehr Händler liefern in die Schweiz – günstiger als eine Lieferadresse?

Kurz vorm Weihnachtsgeschäft wurde vermehrt gemeldet, dass weitere Onlinehändler nun direkt in die Schweiz liefern. Amazon wirbt sogar mit versandkostenfrei je nach Artikel und Warenwert. Genauere Hinweise wofür was gilt, erklärt Amazon im Bereich internationale Versandbedingungen.

Das Blog carpathia.ch hat sich die Gratislieferungen von Amazon in die Schweiz mal genauer angesehen. Der Autor listet diverse Fallstricke auf, die beim mal eben durchklicken und bestellen doch entstehen können.

  • nicht alle Artikel werden auch in die Schweiz geliefert
  • erst bei der Warenkorbvorschau ist in etwa ersichtlich was ein Produkt tatsächlich kostet, abzüglich deutscher Mehrwertsteuer, zuzüglich schweizer Mwst und etwaiger Gebühren und der Postvorweisungstaxe
  • Versand kann bei Nutzung von Amazon Global Express dann doch wieder teurer sein, ist jedoch teils die einzige Variante um die Waren in die Schweiz geliefert zu bekommen
  • bei Elektronik nicht immer schweizer Stecker oder Tastaturlayout
  • und: bei allen Angaben ist zu beachten, dass sie nur für die Waren von Amazon selbst gelten, alles was über  Verkäufer im Marketplace läuft, hängt von der Entscheidung des einzelnen Anbieters ab
  • alternativ zu unserer Lieferadresse senden und die Mehrwertsteuerrückerstattung von Amazon nutzen

Aus unserer Sicht hängt es stark vom Produkt und vom Kunden ab, ob der Versand in die Schweiz sich lohnt. Wer selten im Grenzgebiet einkauft und daher auch keine deutsche Lieferadresse nutzt, wird häufiger von Amazons Lieferung in die Schweiz profitieren.  Diejenigen die querbeet auch im Marketplace bestellen und regelmäßig auch nach Deutschland kommen, fahren mit unserem Versanddepot besser und günstiger.

Händler die neuerdings in die Schweiz liefern

  • Pakete, Päckle von Schuhen bis zu Reifen - Lieferadresse miradlo Versanddepotamazon teils gratis, aber genau hinsehen, siehe oben in diesem Artikel
  • nike wohl mit sehr viel höheren Preisen, siehe blog.carpathia.ch, beim Recherchieren war es derzeit nicht möglich mit deutscher IP den schweizer Shop zu sehen. Möglicherweise versucht nike so, jeweils die Kunden vom Kauf im Onlineshop eines anderen Landes abzuhalten
  • butlers hat auch knapp ein Jahr nach dem Start in der Schweiz dort noch immer deutlich höhere Preise als in Deutschland. (Beispiel ein Patchworkhocker, der bei butlers.de 59 € kostet, kostet bei butlers.ch 119 CHF, selbst bei Berücksichtung von Kurs und etwaigen Kosten für die Lieferung in die Schweiz, ist das noch ein erheblicher Unterschied
  • alternate.ch und reichelt, CH haben teils schon das Problem, dass der Kunde genau hinsehen muss, ob das Produkt den passenden Stecker hat, bzw ein schweizer Tastaturlayout. Die Kosten des Versands und etwaiger Gebühren sind nicht überall eindeutig. Wobei reichelt nach einem Bericht über undurchsichtige Kosten im Blog carpathia.ch nachgebessert hat.
  • Pakete, Päckle, Reifen, Riesenkisten - Lieferadresse miradlo Versanddepotzalando gibt es schon länger auch in der Schweiz. Die Preise dort sind bei einem kurzen Blick darauf, teils etwas höher, teils nahezu gleich und nur in wenigen Fällen viel höher als beim deutschen Anbieter.
  • Ebenfalls recht neu sind sarenza, aboutyou und h&m. sarenza sieht ganz gut aus, ähnliches Sortiment und vergleichbare Preise wie in Deutschland auch. Bei aboutyou und h&m liegen bei Auswahl und Preis, Welten zwischen den schweizer und deutschen Onlineshops.

 

Meine kostenlose Lieferadresse hat zugemacht – was jetzt?

Wir haben ja schon vor einiger Zeit berichtet, dass es keine kostenlose Lieferadresse gibt, außer man hat Bekannte, die ein Paket annehmen. Inzwischen bekommen wir Rückfragen von Schweizern, ob es uns denn noch gäbe, denn ihre kostenlose Lieferadresse habe zugemacht. Selbstverständlich gibt es das miradlo Versanddepot weiterhin, wir haben keinen Grund an unserem Angebot etwas zu ändern.

Manche Lieferadressen in Konstanz geschlossen

miradlo Versanddepot - die Lieferadresse Konstanz, die sich auch ohne Mehrwertsteuerrückerstattung lohntDer Grund für die Schließung der angeblich kostenlosen Lieferadressen ist klar. Die offiziellen Lieferadressen, die damit warben, dass sie kostenlos seien, verdienten ihr Geld über die Mehrwertsteuerrückerstattung. Wenn es das nicht mehr gibt, dann fehlt der Verdienst.

Mehrwertsteuerrückerstattung nicht mehr auf Onlinekäufe

Ausfuhrschein nur noch für lokalen Handel - Mehrwertsteuerrückerstattung bei Ausfuhr aus D nach CH - miradlo Versanddepot - Die LieferadresseSeit dem 11. September stempelt der deutsche Zoll keine Belege mehr, die aus dem Onlinehandel stammen. Deshalb kann die Mehrwertsteuer hierfür auch nicht mehr erstattet werden. Den Lieferadressen in Deutschland, die mit kostenlos warben und die nur mittels der Mehrwertsteuerrückerstattung funktionierten, denen wurde hiermit die Geschäftsgrundlage entzogen.

Aktualisiert: Seit dem 14. Oktober 2015 stempelt der Zoll wieder wie gewohnt.

Auswirkung der fehlenden Ausfuhrstempel auf Lieferadressen

Die ‚kostenlosen‘ Lieferadressen, die nur per Ausfuhrstempel ihr Geschäft machten, gibt es nicht mehr.

Presse: Deutscher Zoll verweigert Ausfuhr bei Nutzen einer Lieferadresse - keine Mwst-RückerstattungAndere Anbieter von Lieferadressen reagieren unterschiedlich. Je nach Lieferadresse unterscheidet sich auch der Anteil an Sendungen, die es nur gab, weil die Mehrwertsteuer von 19% zurück gefordert werden konnte.

Regelung der Ausfuhrstempel anfechten?

Manche Mitbewerber behaupten, sie überlegten zu klagen, um die Entscheidung über die Ausfuhr von Waren aus dem Onlinehandel zu korrigieren. Als Begründung dient das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz.

Wie Steuerfachleute oder Juristen das beurteilen ist bislang nicht bekannt. Grundsätzlich soll eine Doppelbesteuerung vermieden werden. Bei der Einfuhr von Waren bis 300 CHF träfe es sowieso nicht zu, denn bis zu dieser Grenze muss keine schweizer Steuer bezahlt werden.  Derzeit würden jedoch Waren oberhalb von 300 Schweizer Franken bei Einfuhr in die Schweiz besteuert werden. Die offizielle Seite des schweizer Zolls sagt, die Doppelbesteuerung wäre irrelevant, da es für die Mehrwertsteuer eben kein Abkommen zur Verhinderung gäbe.

Die aktuelle Rechtslage sowohl aus deutscher, wie aus schweizer Sicht, bietet, laut Aussagen der diversen offiziellen Stellen, somit keine Handhabe um gegen die Praxisanweisung des deutschen Zolls zu klagen.

Selbst, wenn sich jemand trotzdem entschiede gegen die fehlenden Ausfuhrstempel zu klagen, so wäre eine Entscheidung erst nach vielen Monaten zu erwarten.

Falls der Großteil der Einnahmen an den Sendungen mit Ausfuhrstempeln hing, so würde es zu lange dauern, um das Geschäft lohnend aufrecht zu erhalten.

Aktualisiert: Seit dem 14. Oktober 2015 stempelt der Zoll wieder wie gewohnt.

Lieferdepot-Service um Bestellungen erweitern

miradlo Versanddepot - die Lieferadresse Konstanz, die sich auch ohne Mwst-Rückerstattung und Wiederverkauf lohnt

Eine weitere Option ist theoretisch als Wiederverkäufer die Bestellungen von Kunden zu übernehmen. Nach meinen Informationen ist dafür jedoch ein eigenes Gewerbe nötig, denn sonst könnte es aus Sicht der Steuerbehörden Hinterziehung von Umsatzsteuern sein.

Wir haben uns von Anfang an, gegen Bestellungen von Kunden auf unseren Namen entschieden. Wir halten den Wiederverkauf für einen anderen Geschäftszweig, denn so bald es zu Problemen oder Garantiefällen käme, wären wir für die Abwicklung verantwortlich. Aus unserer Sicht ist es derzeit völlig unklar, wie die Behörden einen solchen Wiederverkauf zum Zweck der Mehrwertsteuerrückerstattung bewerten würden. Deshalb bleiben wir auch weiterhin bei unserer Entscheidung und bieten von uns aus keine Mehrwertsteuerrückerstattung an.

Nach den Rückmeldungen unserer Kunden überwiegen die Vorteile unserer Lieferadresse in vielen Fällen weiterhin. Denn noch immer versenden nicht alle Anbieter in die Schweiz. Vielfach sind die Preise im deutschen Onlinehandel nach wie vor so deutlich günstiger, dass sich Bestellungen lohnen, auch wenn die Mehrwertsteuer nicht mehr erstattet wird.

Währungsanpassung 1 € : 1,20 CHF bei unserer Lieferadresse – miradlo Versanddepot

Wir haben uns lange gewehrt, weil der Kurs mit 1 € – 1,10 CHF so gut passte.  Der Franken lag zwischenzeitlich mehrfach bei etwa  1 € – 1,09 CHF ging dann jedoch nochmal auf  1 € – 1,07 CHF. Mittlerweile pendelt er sich jedoch eher steigend bei über 1,10 CHF ein. Wir nehmen gerne Franken an, auch in Münzen, wir geben Wechselgeld bei Zahlung in CHF auch in Schweizer Franken zurück. Leider haben wir jedoch beim Wechseln in Deutschland Kosten, deshalb mussten wir jetzt umstellen.

Euro, Schweizer Franken, Währung, Wechselkurs, € - CHFAb Freitag, dem 11. September 2015 werden neu eingehende Sendungen in unserem System mit einem Kurs von
1 € – 1,20 CHF 
berechnet.

Verschiedene Währungskurse in einer Benachrichtigung

Alle Kunden, die noch Sendungen bei uns liegen haben, die bis zum einschließlich 10. September eingetroffen sind, können diese Sendungen noch zum alten Kurs bezahlen. Ein Paket für 4 € wird bei diesen Sendungen immernoch für 4,40 CHF ausgegeben.

Falls für solche Kunden morgen ein Paket für 4 € eintrifft, dann berechnet unser System ab dann den neuen Kurs von 1 € – 1,20 CHF, die Sendung kostet in Schweizer Franken 4,80 CHF.

In diesen Fällen, wäre der Gesamtpreis für zwei 4-€-Pakete dann 9,20 CHF. So steht es dann auch in unseren Benachrichtigungen. Unser System berechnet beim Sendungseingang und nicht bei Abholung.

Nach wenigen Tagen passt dann wieder alles, weil jede neu eingehende Sendung mit dem ab 11.9. geltenden Wechselkurs berechnet wird.

 Nachtrag 11.9.2015, 12:30 Uhr

Jetzt gerade melden die online-Zeitungen der Schweiz, der Kurs ging gerade erstmals über 1,10 CHF für 1 €. Wir haben also den perfekten Moment mit unserer Anpassung getroffen.

Lieferadressensoftware aktualisiert

Wir haben ja schneller eröffnet als geplant und selbst bei der Planung haben wir einkalkuliert, dass noch nicht alle Funktionen der Lieferadressensoftware von Anfang an vorhanden sein müssen. Für unsere Kunden wollen wir die Software so einfach und praktisch wie möglich gestalten.

Im Hintergrund gibt es jedoch einige Funktionen, die uns im Alltag helfen. Für die ersten paar Pakete war uns wichtig, dass die Kunden sich einfach anmelden können und dass wir wissen, wen wir auf welchem Weg benachrichtigen sollen.

Ganz bewusst wollen wir unsere Software nach und nach erweitern, um die ersten Erfahrungen im Alltag des Versanddepots mit einfließen lassen zu können. Schritt für Schritt gibt es daher zunächste weitere Funktionen, die für Mitarbeiter und Administratoren hilfreich sind. Auch für unsere Kunden werden wir noch unsere Software noch um Informationen erweitern, jedoch immer erst nach ein längerer Testphase im Administrationsbereich.

Sendungen abholen - Adminbereich mit Informationen zu allen lagernden Sendungen eines Kunden Lieferadressensoftware miradlo-VersanddepotGestern haben wir einiges aktualisiert, um das Einlagern der Pakete zu optimieren. Jeder Sendung kann jetzt der Lagerplatz zugeordnet werden. Auch die Abholung haben wir ergänzt, wenn ein Kunde kommt, zeigt uns das System pro Kunde Folgendes:

  • Anzahl der Sendungen
  • Lagerort der einzelnen Sendungen
  • Absender und Preis jeder Sendung
  • Gesamtpreis der Sendungen die für einen Kunden da sind in € und CHF
  • etwaige Notizen

Bei uns kann ja in Euro, in Franken oder mit Karte bezahlt werden, die Übersicht für die Abholung zeigt daher auch den Preis in Franken an. Bei jeder Zahlung kann auch elektronische Zahlung angegeben werden. Damit wissen wir jederzeit, wie viel Bargeld in welcher Währung da sein muss.

Das Einspielen der neuen Funktionen klappte problemlos.
Leider haben wir hierbei gestern übersehen, dass eine Änderung ins Blog geriet, die da nicht hätte sein sollen, weshalb das Blog leider für einen halben Tag nicht erreichbar war. Die Änderung war nicht beabsichtigt, deshalb war uns das nicht aufgefallen. Wir entschuldigen uns bei allen, die in dieser Zeit vergeblich versuchten das Blog zu erreichen.

miradlo-Versanddepot nutzt Währungschaos

Für die einen war es ein Schock, für die anderen Erleichterung – doch Verwunderung entstand fast überall. Die Schweizer Notenbank entkoppelt den Franken vom Euro. Konsumenten aus der Schweiz, die gerne in Deutschland einkaufen, werden wohl mit einem Lächeln durch den Tag gegangen sein.

Auf der anderen Seite der Grenze, beim miradlo-Versanddepot in Konstanz, musste schnell gedacht, gehandelt und entwickelt werden. Eigentlich sollte das Versanddepot erst nach Fasnacht starten, doch manchmal sollte die Gunst der Stunde genutzt werden. Nun sollte man drei Tage später online gehen.

Das miradlo-Versanddepot bietet Kunden die Möglichkeit, ihre Bestellungen nach Deutschland liefern zu lassen und diese dann selbst vor Ort abzuholen.

Viele deutsche Anbieter verlangen sehr hohe Versandkosten bei einer landesübergreifenden Bestellung. Hinzu kommen Verzollungskosten, die von der Post oder anderen Kurieren zu individuellen Sätzen erhoben werden.
miradlo-Versanddepot - Die Lieferadresse in Konstanz - Schaufenster tagsüber mit Paketdekoration
Über das miradlo-Versanddepot kann sich ein Konsument seine Bestellung, statt in die Schweiz, direkt nach Deutschland liefern lassen. Das miradlo-Versanddepot nimmt die Lieferung an und deponiert sie, bis der Kunde seine Bestellung abholt. Hierdurch lässt sich nicht nur Geld sparen, sondern auch Zeit, denn somit bleiben die Waren nicht bei der Verzollung liegen.

miradlo bietet sehr umfangreiche Öffnungszeiten an. Dies ermöglicht den Kunden, die Abholung in ihren Tag zu integrieren. Früh morgens, vor den vielen weiteren Terminen am heutigen Tag? Kurz nach der Mittagspause? Abends nach dem Kino? All das ist möglich: Die Abholung kann in einen normalen Arbeitstag ebenso integriert werden, wie in einen Einkaufstag in Konstanz. Stauzeiten und Parkplatzmangel können problemlos umgangen werden.

Um es dem Kunden noch einfacher zu machen, werden sämtliche Kommunikationsmöglichkeiten angeboten. Hat ein Kunde eine Frage, hat er die Möglichkeit diese nebenbei über Facebook zu stellen. Möchte ein Kunde darüber informiert werden, ob seine Bestellung abholbereit ist, kann er über Whatsapp informiert werden. Ob Telefon, E-Mail oder soziale Netzwerke wie Twitter – das miradlo-Versanddepot bietet ein enormes Kontingent an Möglichkeiten an.

miradlo-Versanddepot - Die Lieferadresse in Konstanz - Schaufenster im Dunkeln mit PaketdekorationDas Motto, unter dem das miradlo-Versanddepot steht, lautet: Mach es deinem Kunden leicht.

Geld- und Zeitersparnis sind die oberste Prämisse. Das ist dem Kunden wichtig.

Deshalb wurde auch viel Zeit investiert, um den Online-Auftritt klar zu strukturieren. Die Anmeldung soll unkompliziert sein. Die Verpackungsentsorgung ist kostenlos. Der Kunde soll profitieren. Diese Idee soll beim miradlo-Versanddepot immer mitschwingen.

Deshalb mussten einige Nachtschichten eingelegt werden, nachdem der Präsident der Schweizer Notenbank Thomas Jordan die Entkoppelung des Franken vom Euro bekanntgegeben hat.

Aber auch das gehört dazu, wenn man es dem Kunden leicht machen will.

Wie funktioniert die Mwst-Rückerstattung in einem Onlineshop?

Artikel aktualisiert: am 29.03.2017
Beim Einkauf in deutschen Geschäften vor Ort, wird ja meist dort ein grüner Ausfuhrschein ausgefüllt, um sich die deutsche Mehrwertsteuer als Bewohner der Schweiz erstatten zu lassen. In Grenznähe sind die Händler vor Ort an den Umgang mit Mehrwertsteuererstattungen gewöhnt.

Beim Einkauf im Internet sind die Anbieter nicht immer auf Anfragen zur Mehrwertsteuerrückerstattung eingerichtet.
(Stand 11.9.2015 verweigert der deutsche Zoll die Ausfuhr in die Schweiz zu bescheinigen, siehe: Keine Mehrwertsteuerrückerstattung am Zoll bei online-Einkäufen) Aktualisiert: Seit dem 14. Oktober 2015 stempelt der Zoll wieder wie gewohnt.

Onlineshop vor der Bestellung wegen Ausfuhrschein ansprechen

Der Ausfuhrschein sollte auch bei Internetbestellungen vom Händler ausgefüllt werden. Daher sollten sich Kunden immer vor der Bestellung an den Verkäufer wenden um zu klären, ob die Mwst-Rückerstattung angeboten wird und wie der Ablauf ist.

Was braucht man für eine Mehrwertsteuerrückerstattung?

Scheine, Münzen, 100 euro 19 € mwstMeistens genügen Ausfuhrschein und abgestempelte Rechnung. Aber das
sollte auf jeden Fall vor der Bestellung mit dem jeweiligen Shop
besprochen werden.

Händler sind nicht zur Mehrwertsteuerrückerstattung verpflichtet.

Schon deshalb ist es sinnvoll vorab zu klären, ob ein Verkäufer die Mehrwertsteuer rückerstattet und falls ja mit welchen Unterlagen.

Was der jeweilige Händler ausstellt und welche Unterlagen er haben möchte, um die Mehrwertsteuer zu erstatten, kann sich unterscheiden. Daher sollten Kunden das mit einem Händler immer vor der Bestellung klären.

Rechnung des Online-Shops

Die Rechnung, die nötig ist, um die Ware auszuführen, liegt oft nicht im Paket.

Manche Händler legen gar keine Papierrechnung bei.

Es kann auch vorkommen, dass der Händler die Rechnung zwar auf Papier verschickt, allerdings in einem eigenen Brief. Wird die Rechnung extra verschickt, ist es nicht sicher, ob die Rechnung zeitgleich mit dem Paket eintrifft.

Für die Ausfuhr ist die Rechnung jedoch immer nötig.

Die Rechnung sollte vor Abholung Zuhause ausgedruckt werden. Nur dann ist es sicher, dass die Rechnung bei der Ausfuhr auf jeden Fall dabei ist.

Anleitung mancher Händler

Manche Händler haben bereits eine Anleitung, wie sie die Mwst-Rückerstattung handhaben.

amazon.de bietet das beispielsweise für seine eigenen Produkte an und
liefert eine Anleitung.

Falls es jedoch ein Artikel aus dem Marketstore ist,
dann muss es wieder mit dem jeweiligen Verkäufer abgeklärt werden.

Am deutschen Zoll

Der deutsche Zoll bestätigt die Ausfuhr. Dafür muss jedoch folgendes erfüllt sein:

  • der Wohnort Schweiz muss nachgewiesen werden
    • z.B. durch Wohnortangabe im Ausweis
  • Rechnung der Waren muss vorliegen
    • bitte vor Abholung mit dem Händler klären, ob die Rechnung beiliegt oder selbst vor Abholung ausgedruckt werden muss
  • die Ware muss erstmals eingeführt werden
    • an einem Tag einführen und an einem anderen Tag erst bestätigen lassen, ist nicht möglich
  • der Ausfuhrschein muss ausgefüllt worden sein, (im Onlinehandel, eine vollständige Rechnung mit schweizer Rechnungs- und deutscher Lieferadresse)
    • den Ausfuhrschein muss der Händler ausstellen (im Onlinehandel genügt die Rechnung mit CH-Rechnungs- und D-Lieferadresse)
      • der Händler bekommt einen Beleg (früher Ausfuhrschein) siehe auch zoll.de, auf der Seite steht der Hinweis: „(…) Dies gilt auch, wenn die online bestellte Ware vor Abholung versandt wird (z.B. an eine Packstation). In diesen Fällen wird die Rechnung bei Vorliegen aller Voraussetzungen als Ausfuhrnachweis mit einem Dienststempelabdruck (EG-Dienstsiegel) versehen, der den Namen der Zollstelle und das Datum enthält.
    • ob die korrekte Rechnung beiliegt oder gegebenenfalls vor Abholung selbst ausgedruckt werden muss, bitte vor Abholung mit dem Verkäufer klären

Liegt alles vor, so bestätigt der Zoll die Ausfuhr.

Die Bestätigung bekommt der Händler, sowie etwaige weitere Unterlagen, wie im Vorfeld abgeklärt.

Am schweizer Zoll

Ob am schweizer Zoll dann wieder ein Teil der gesparten Mehrwertsteuer bezahlt werden muss, hängt vom Warenwert ab. Welche Regeln bei der Einfuhr in die Schweiz gelten, steht auf den Seiten der ezv.admin.ch (Eidgenössische Zollverwaltung).

Mehrwertsteuer durch einen „Steuerfrei-Anbieter“

Mehrwertsteuerfirmen, wickeln das für manche Händler und Online-Shops ab. Da ist allerdings mit teils hohen Gebühren zu rechnen, von den ursprünglichen 19% Mwst, können da auch mal sieben oder acht Prozent an Gebühr erhoben werden, siehe auch Artikel hierzu bei comparis.ch.

Bei Händlern wie Aldi, ist es nur über solche Firmen möglich, sich die Mehrwertsteuer abzüglich Gebühr erstatten zu lassen.

Lieferadresse XY ist aber kostenlos…

Schaut man sich bei den Anbietern von Lieferadressen um, steht bei manch einem Anbieter:
kostenlos!

Warum also für etwas bezahlen, wenn es auch kostenlos angeboten wird?

  • Kostenlos gibt es die Registrierung für wohl jede Lieferadresse.
  • Kostenlos nehmen Bekannte, Verwandte oder Freunde in Deutschland ein Paket für ihre schweizer Kontakte an. Klar unter Freunden zahlt man nicht, da nimmt der eine mal ein Paket an, die andere bringt mal schweizer Schokolade mit.
  • Kostenlos bei gewerblichen Anbietern gibt es nicht.

„Anbieter XY wirbt aber mit kostenlos.“

Ja, manch ein Anbieter wirbt mit Sätzen wie:

Doch bei genauerem Lesen stimmt beides so nicht.

Traditionelle Lieferadressen wie das miradlo Versanddepot nehmen Pakete an. Sie haben meist eine Preisliste mit den verschiedenen Sendungsgrößen, so kann man vorab abschätzen, wie viel ein Paket voraussichtlich kosten wird.

Je nach Sendung und Abholungszeitraum ist mal der eine, mal der andere Anbieter günstiger.

Aber Anbieter XY schreibt kostenlos und Garantiert

Pakete kostenlos abholen - das gibt es nicht bei LieferadressenJa, aber kostenlos heißt nur, es gibt keine Preisliste nach Sendungsgröße. Solche Anbieter werben mit Übernahme der Mehrwertsteuerrückerstattung. Von dieser Erstattung behalten sie Gebühren ein. Je nach Warenwert eines Pakets unterscheidet sich die Gebühr.

Statt Preisliste nach Sendungsgröße ist das eine Preisliste nach Warenwert.

Garantiert wird die Rückerstattung für die Fälle, in denen es Kunden auch selbst vom  Händler einfordern könnten. Das Warten am Zoll, um die Ausfuhrbescheinigung hierfür stempeln zu lassen, bleibt auch bei solchen Anbietern, Sache des Kunden.
(Stand 11.9.2015 verweigert der deutsche Zoll die Ausfuhr in die Schweiz zu bescheinigen, siehe: Keine Mehrwertsteuerrückerstattung am Zoll bei online-Einkäufen) Aktualisiert: Seit dem 14. Oktober 2015 stempelt der Zoll wieder wie gewohnt.

Manch ein Anbieter wirbt damit alles zu übernehmen, die Mehrwertsteuer zu erstatten und günstiger als eine traditionelle Lieferadresse zu sein.

Ja, je nach Sendung und Warenwert kann mal eine Gebühr nach Warenwert günstiger sein, mal eben die nach Sendungsart und Sendungsgröße.

Ablauf bei Anbietern nach Warenwert

Vergisst man das abgestempelte Ausfuhrdokument an den Anbieter zu senden, gibt es keine Erstattung. Die Gebühren werden also nach Warenwert der Sendung fällig. Da alles über die Adresse dieser Anbieter läuft, kennen die natürlich auch den jeweiligen Warenwert.

Beispiel mit einem Einkauf von 40 €

  • Die Anbieter nach Warenwert, erwarten eine Vorauszahlung von 10,90 CHF
  • Läuft alles glatt bietet der Anbieter eine Mehrwertsteuererstattung von 9,75 €
    (Stand 11.9.2015 verweigert der deutsche Zoll die Ausfuhr in die Schweiz zu bescheinigen, siehe: Keine Mehrwertsteuerrückerstattung am Zoll bei online-Einkäufen) Aktualisiert: Seit dem 14. Oktober 2015 stempelt der Zoll wieder wie gewohnt.
  • Gesamtkosten also 41,15 CHF oder Euro sagt der Anbieter (welcher Kurs gegebenenfalls gilt, müsste erfragt werden)
  • Ein traditonelle Lieferadresse sei teurer, weil ein Paket ja bei Abholung koste. Traditionelle Lieferadressen nehmen allerdings Pakete aller Art an, nicht nur eckige Pakete.
  • Klappt die Mehrwertsteuerrückerstattung nicht, dann kostet das Paket mit 40 € zusätzlich, die vorab überwiesenen 10,90 CHF. Für diesen Preis bekommt man bei den traditionellen Lieferadressen, je nach Größe mehrere Pakete.

 Beispiel mit einem Einkauf von 400 €

  • Die Anbieter erwarten keine Vorauszahlung.
  • Zollfreigrenze von 300 CHF ist überschritten, dem Zoll müssen also 30,49 CHF bezahlt werden. Sonst gibt es ja auch keine Ausfuhrbescheinigung.
  • Läuft alles glatt bietet der Anbieter eine Mehrwertsteuerrückerstattung von 36,25 CHF
    (Stand 11.9.2015 verweigert der deutsche Zoll die Ausfuhr in die Schweiz zu bescheinigen, siehe: Keine Mehrwertsteuerrückerstattung am Zoll bei online-Einkäufen) Aktualisiert: Seit dem 14. Oktober 2015 stempelt der Zoll wieder wie gewohnt.
  • Gesamtkosten also 394,24 CHF oder 394,24 Euro schreibt ein Anbieter (wieder müsste erfragt werden, welcher Kurs gegebenfalls gilt)
  • Laut Anbieter würde das Paket bei einer traditionellen Lieferadresse mindestens 434,40 € kosten. Denn da koste es ja bei Abholung immer und sei somit teurer.
  • Klappt die Mehrwertsteuerrückerstattung nicht, dann kostet das Paket mit 400 € zusätzlich zu den Zollkosten, dort nachher auch die Nachzahlung von  11,90 CHF.
  • Für diesen Preis bekommt man bei den traditionellen Lieferadressen, je nach Größe mehrere Pakete.

Regeln bei Anbietern nach Warenwert

  • Bestellungen bei solchen Anbietern sind nur über den Anbieter möglich, es muss eine E-Mail-Adresse des Anbieters genutzt werden. Weder der eigene Name noch die eigene Adresse sollen dem Verkäufer mitgeteilt werden.
  • Bestellungen sind nur mit Vorkasse möglich, weder auf Rechnung noch per Nachnahme nimmt der Anbieter an.
  • Auch bei diesen Anbietern muss sich der Kunde selbst davon überzeugen, ob der Verkäufer überhaupt eine Mehrwertsteuerrückerstattung anbietet. Denn wenn es beispielsweise ein privater Verkauf ist, dann gibt es keine Erstattung.
  • Falls die Bestellung nicht wie vom Anbieter gefordert verpackt ist, nimmt dieser sie nicht an.
  • Pakete brauchen bei diesen Anbietern 2 Tage Verarbeitungszeit, dauern also immer länger, als bei einer traditionellen Lieferadresse.
  • Bei Bestellungen unter 60 € muss immer vorab an den Anbieter eine Gebühr bezahlt werden.
  • Der Kunde steht trotzdem am Zoll und muss das Ausfuhrdokument abstempeln lassen.

Lieferadressen sind nicht kostenlos

Kostenlos ist also kein Anbieter, auch nicht die, die nach Warenwert abrechnen. Welcher Anbieter günstiger ist, hängt weiterhin von der Sendung ab.

Kunden, die bei jeder Sendung genau recherchieren und eine Kombination aus mehreren Lieferadressenanbietern nutzen, kommen sicher auf den günstigsten Preis. Dafür müssen sie eben selbst vor jeder Bestellung prüfen, welches, voraussichtlich die günstigste Version ist und dementsprechend mal bei diesem, mal bei jenem Anbieter bestellen.

Viele Kunden wollen jedoch nicht vor jeder Bestellung, den aktuellen Stand der Preise mehrerer Anbieter prüfen. Sie entscheiden sich nach einigen Tests für einen Anbieter, selbst wenn sie mal bei einer Sendung woanders zwei, drei Euro gespart hätten.

Selbst entscheiden

Wir vom miradlo Versanddepot wollen ein insgesamt so kundenfreundliches und nachvollziehbares Angebotspaket bieten, wie möglich. Wir freuen uns, wenn wir damit manche Kunden gewinnen können. Wir können und wollen jedoch nicht für jeden Fall mit dem günstigsten Preis aller Anbieter werben.

In der Schweiz kostet ein Eisbohrer mehr als das 3-fache

Letzte Woche traf ich einen Bekannten der gerne Eisfischen geht. Wir kamen ins Gespräch.
„Hallo, na was macht die Angelei?“
„Naja, dank des milden Winters mussten wir unser letztes Eisfischertreffen absagen.“
Ich nickte: „Ja, das liegt wohl daran, dass kein Eis vorhanden ist oder?“
Er schüttelte den Kopf. „Nein, Eis ist schon da, aber es ist zu dünn.“
Wir kamen auf unser Versanddepot zu sprechen und auf Online-Bestellungen und die Preisunterschiede im Euro- und Frankenraum.
Er erzählte mir Folgendes:
„Ich will mir einen Eisbohrer kaufen. Das Teil benötigt man beim Eisfischen um Löcher in die Eisdecke zu treiben. Ich brauche das pro Winter etwa dreimal, also muss es kein Super-Dupper-Bohrer sein. Eine schwedische Firma stellt diese Eisbohrer her. Ich schaute im Internet (beim deutschen amazon) und fand den Bohrer für unter 40€. Beim nächsten Besuch meines lokalen Fischereiladens sah ich denselben Bohrer. Dort beim Fischershop um die Ecke, kostete der Bohrer jedoch 140 CHF, was im Moment etwa 140 € sind.“
Erstaunt sagte ich: „Damit kostet der im Internet ja weniger als ein Drittel des schweizer Preises!“
„Ja, genau, das ist der Fall. Ich benötige das Teil, wie gesagt, nur einige Male im Jahr. Daher ist es mir keine 140 CHF wert. Ich werde es im Internet bestellen bei einem Online-Shop in Deutschland bestellen und bei einer Lieferadresse in Konstanz abholen.“
Natürlich erwähnte ich dann unser miradlo-Versanddepot. Mit den 40 € Warenwert kann er an dem Tag noch einiges einkaufen und über die Grenze bringen.

Eisige Winterlandschaft mit Bach

Einkauf in Konstanz mit Abholung bei einer Lieferadresse verbinden

Eine Lieferadresse in Deutschland gibt es für Kunden aus der Schweiz, ja in verschiedenen grenznahen Orten. Für manche ist die räumliche Nähe zu Anbietern in Wohnortnähe der Grund für ihre Entscheidung, wo sie ihre Pakete abholen.

Orte in der Schweiz aus denen Interessenten für eine Postadresse in Deutschland kommen, gibt es viele. Seit ich mich stärker mit dem Thema befasse, habe ich gelernt, dass es eine große Anzahl Bestellende in der Schweiz gibt, die gerne in manchen Orten einkaufen. Konstanz ist sicherlich die Nummer eins, in der Beliebtheitsskala der Einkaufsstädte in Grenznähe zur Deutschschweiz.

Konstanz bietet mit großen Einkaufszentren wie dem Lago, die Angebote vieler bekannter Anbieter, wie H&M, Zara, Karstadt Sport, Humanic und ähnlichen.  Die historische Innenstadt hat ihren Reiz. Zusätzlich ist die Lage direkt am Bodensee vor allem an sonnigen Tagen auch sehr hübsch. Selbst in der kälteren Jahreszeit laden einige Cafés mit Decken auf den Stühlen zu einer Tasse Kaffee im Freien ein. Durch einen hohen Studierendenanteil finden Besucher Restaurants in allen Preisklassen. Verglichen mit den Preisen in schweizer Restaurants war es schon vor der Entkopplung des Franken an den Euro, günstig hier essen zu gehen. Noch viel mehr gilt das seit letzter Woche.

Wer sowieso regelmäßig seine Einkäufe und Besuche in Konstanz einplant, verbindet diese dann gerne mit der Abholung von Sendungen in einem Paketaufbewahrungszentrum, wie dem miradlo-Versanddepot.

Blick auf den See im Winter - Konstanz Hohenegg