miradlo-Transportrad vor der Versanddepot-Filiale in Gottmadingen-Randegg

Paketdienste in Innenstädten – verschiedene Lösungen

In Innenstädten mit Fußgängerzonen haben viele Städte Probleme mit den Lieferfahrzeugen der Zustelldienste und Speditionen. Konstanz hat Regeln mit Anlieferzeiten, allgemein darf von 6 bis 10 Uhr täglich angeliefert werden. Außerhalb dieser Zeiten sollen keine Fahrzeuge in die Fußgängerzonen fahren. Jedoch gibt in angrenzenden Bereichen auch wenig Haltemöglichkeiten. Seit 2016 gibt es daher für Zustelldienste spezielle Parkplätze von denen aus sie ausliefern können. Nach einigen Knöllchen klappt das wohl mittlerweile relativ gut. Berichte aus Konstanz direkt, konnte ich nicht finden, aber beispielsweise berichtete die Wirtschaftsförderung Konstanz in Tübingen wie es läuft und dort berichtete dann auch die Presse.

miradlo-Transportrad vor der Versanddepot-Filiale in Gottmadingen-RandeggIn Konstanz liefert beispielsweise GLS mittlerweile in einigen Teilen der Altstadt mit einem Transportrad aus. DHL testet in Frankfurt ebenfalls Lastenräder, meines Wissens gibt es bisher in Konstanz jedoch noch keine von DHL.

In Hamburg hat beispielsweise UPS einen feststehenden Container, von dem aus die Sendungen ausgeliefert werden.

Beim Hochwasser im Jahr 2000 war der Damm zur Insel Reichenau so überschwemmt, dass keinerlei Verkehr mehr darüber möglich war. Damals lieferte beispielsweise UPS auch per Ruderboot aus. Mittlerweile ist der Damm zur Insel erhöht, so schnell wird es Boote daher nicht mehr brauchen.

In Konstanz gibt es passend zum Thema Lastenrad ein Mietsystem für Lastenräder, TINK. So können auch Privatpersonen auch mal ohne Auto etwas transportieren.

Unser miradlo-Versanddepot liegt nicht direkt in der Innenstadt, insofern ist es sowohl mit Auto, wie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen.

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