Sperren von Kundenkonten – Amazon, Paypal… Wer hilft?

In den Medien fallen Berichte zu Kundensperrungen von Amazon auf und führen zu vielen Diskussionen:

Häufige Rücksendungen: Amazon sperrt offenbar Kunden lebenslang aus

Das klingt so, als würde so etwas nur bei Amazon passieren, doch das stimmt nicht. Auch Zalando hatte versucht die Retouren unterm Strich doch wieder zu verringern.

Und wahrscheinlich gibt es noch manch anderen Onlinehändler der ähnlich vorgeht. Sperren und Kündigungen sind in vielen Bereichen gängige Praxis:

  • Weniger beachtet, aber mit noch größeren Auswirkungen sind Kontensperren bei paypal, hier nicht wegen Retouren, sondern eher wegen falschen Begriffen im Verwendungszweck, jedenfalls oft auch nicht nachvollziehbar.
  • Zu den häufigeren Sperren gehören auch Mobiltelefone, sobald ein Kunde mit der Rechnung mehr als 75 € im Rückstand ist, hat der Anbieter das Recht, das Handy zu sperren.
  • Immer häufiger gehen auch Versicherungen aller Art ähnlich vor. Sobald es mehrere Schadensfälle gibt, kündigt die Versicherung mal eben..

Kunden wissen oft gar nicht, was sie falsch gemacht haben. Denn kaum ein Nichtjurist, hat die oft umfangreichen Verträge und AGB tatsächlich so verstanden, wie sie von den Anbietern im Falle von Sperren genutzt werden.

Symbolbild gesperrte KontenWer selbst von einer Sperre betroffen ist und nicht sicher ist, ob das berechtigt ist, hat verschiedene Möglichkeiten. Oft hilft schon die eigene Recherche, selten ist man selbst die erste Person, die betroffen ist. Eine Anfrage beim Anwalt ist natürlich auch immer möglich, aber sicherlich schon eine höhere Hürde. Eine relative leichte und kostengünstige Möglichkeit ist die Verbraucherzentrale.  Die Verbraucherzentrale berät beispielsweise per E-Mail oder auch telefonisch.

 

 

 

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